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Frankreich>Bordeaux>Sauternes>Chateau d'Yquem 2023

Chateau d'Yquem 2023

Flasche - 75cl

Chateau d'Yquem 2023
300,00 €
UV pro Flasche
3x75cl

ETA: 9-11 Wochen

900,00 € UV pro Kiste Unverzollt pro Kiste
1.091,41 € inkl. VAT pro Kiste
  • Jahrgang2023
  • FarbeWeiß
  • ProduzentChateau d'Yquem
  • LandFrankreich
  • RegionBordeaux
  • UnterregionSauternes
  • BezeichnungAOP
  • FlaschengrößeFlasche - 75cl
  • Alkoholgehalt13.5
  • LWIN10177572023
  • Durchschn. Kritikerbewertung5
    ★★★★★
    ★★★★★

Weinkritiker-Bewertungen


100
Wine AdvocateYohan Castaing

Mit 153 Gramm Restzucker pro Liter – was ihn zu einem der zehn konzentriertesten Jahrgänge in der Geschichte des Châteaus macht – zählt der 2023er d'Yquem zu den feinsten Weinen, die hier unter der Leitung von Lorenzo Pasquini abgefüllt wurden. Er entfaltet sich im Glas mit einem komplexen, lebendigen und bemerkenswert reinen Bouquet von Ananas, Guave, Mango, konfitierten Zitrusfrüchten, Bienenwachs und Gewürzen. Vollmundig, dicht und konzentriert, vereint er eine enorme Tiefe mit perfekt abgestimmter Kontrolle, aufgebaut um einen fleischigen Fruchtkern, eingerahmt von lebendiger Säure und einer kristallinen Textur, die in einem endlosen, raffinierten und ätherischen Finale gipfelt. Die natürliche Kraft von Yquem wird hier meisterhaft durch die Frische und Spannung des Jahrgangs gebändigt und offenbart eine Ästhetik von Präzision und Lebendigkeit, wie man sie nur in den größten Jahren des Gutes findet – umso bemerkenswerter, da das Château heute noch höhere Konzentrationsgrade als vor einem Jahrzehnt erreicht, ohne dass die Süße am Gaumen spürbar zugenommen hätte.

  • Trinkreife: 2026 - 2076
  • Name des Kritikers: Yohan Castaing

Perfekte Aromen ziehen sich durch jeden Milliliter dieses Weins und zeigen intensive Orangenschale, Honig, Butterscotch, Safran, Rauch und Torf, mit Anklängen von Kaffee und getrockneten Äpfeln. Vollmundig, aber schwerelos und seidig, mit einer exzellenten Balance von Frucht, Süße und Gewürzen. Etwas Erdnusskrokant, getrocknete Orangen und Zitronen im Abgang. Ich kann kaum fassen, wie wunderbar er jetzt schon ist, aber er kann ewig reifen. 154 g/L Restzucker. Trinken oder lagern.

Kraft, Frische, Tiefe – nach den Extremen von 2021 und 2022 wandelt dieser Wein auf dem schmalen Grat zwischen beiden; außergewöhnlich, Mandarine, Quitte, Mirabellen, weißer Trüffel, frische und konfitierte Früchte, eine Vibration von Schiefer und Stahl, opulent, schließt aber am Ende präzise ab. Die Botrytis setzte 2023 früh und schnell ein. Francis Mayeur in seinem letzten Jahrgang als Berater, nach vielen Jahren im hauseigenen Önologenteam, Lorenzo Pasquini als Direktor. 154 g/l Restzucker, pH-Wert 3,85, Ernte vom 14. September bis 11. Oktober.

  • Trinkreife: 2026 - 2050
  • Name des Kritikers: Jane Anson

Der 2023er Yquem, eine Cuvée aus 70 % Sémillon und 30 % Sauvignon Blanc, enthält 154 Gramm Restzucker pro Liter – weniger als der 2022er. Wie üblich wurde der 2023er in 100 % neuem Eichenholz ausgebaut, hauptsächlich französischer Herkunft, mit einem kleinen Prozentsatz aus Österreich. Die Nase ist so verführerisch, dass sie eigentlich einen Warnhinweis tragen müsste. Rein und sanft bietet sie betörende Düfte von Waldhonig, Quittengelee, Mandelsplittern und jener charakteristischen Note von Safran, die mit dem Alter noch deutlicher hervortreten wird. Er zeigt eine wunderbare Definition, besitzt jedoch nicht das „aromatische Drama“ des vorangegangenen Jahrgangs. Am Gaumen zeigt er eine exquisite Balance und Gelassenheit, die über die Tiefe dieses Yquem hinwegtäuscht, wenngleich er weniger exuberant und weniger ostentativ ist als der 2022er. Es ist vor allem das Umami-Gefühl, das den 2023er definiert, wie er die dankbaren Geschmacksknospen umschmeichelt, fast beruhigt, während Vanille und Nuancen von weißer Schokolade im Nachhall verweilen. Dieser wird sich wahrscheinlich etwas früher trinken lassen als der 2022er. Wenn der 2023er einen Fehler hat, dann den, dass er in seiner jugendlichen Fülle so schmeichelhaft ist, dass man ihm kaum widerstehen kann. Sublim.

  • Trinkreife: 2030 - 2090
  • Name des Kritikers: Neal Martin